
Geschichtslabor
Das Format
Unser interaktives Geschichtslabor ‚Wo fängt Unrecht an?‘ richtet sich vor allem an junge Menschen, aber es bietet auch älteren Menschen wertvolle Informationen und Anregungen. Ausgehend von der Geschichte des frühen Konzentrationslagers Kislau, können sich die Besucher:innen an acht Doppelstationen mit den Unterschieden zwischen Rechtsstaat und Unrechtsstaat, Demokratie und Diktatur auseinandersetzen.
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Standorte
Besucher:innen können das Geschichtslabor während der Öffnungszeiten des Stadtmuseum in den Ausstellungsräumlichkeiten nutzen. Schulgruppen können das Labor nach vorheriger Absprache mit dem Team des Stadtmuseums auch außerhalb der Öffnungszeiten nutzen. Bitte melden Sie sich hierfür via Mail unter: museen@rastatt.de oder über diesen Link an:
- Carlo-Schmid-Schule (Karlsruhe) – 8. Dezember bis 19. Dezember 2025
- Elisabeth-Selbert-Schule (Karlsruhe) – 7. Januar bis 13. Februar 2026
- Heinrich-Hübsch-Schule (Karlsruhe) – 24. Februar bis 27. März 2026
- Lernort (Kislau e. V.)
- Schloss (Bruchsal)
Das Konzept
Raum zum Entdecken
und Be-Greifen
Woran denken Sie, wenn Sie das Wort ‚Labor‘ hören? Vielleicht an Menschen in weißen Kitteln, die Glaskolben mit dampfenden Flüssigkeiten schwenken? All das sucht man in unserem mobilen Geschichtslabor vergeblich. Getreu unserem Motto ‚Geschichte begreifen – Demokratie erleben‘ können Jugendliche und junge Erwachsene aber auch in unserem Labor vermeintliche Wahrheiten hinterfragen und Theorien über Vergangenheit und Gegenwart auf den Prüfstand stellen.
Interaktiver
Versuchsaufbau
An den acht Doppelstationen des Geschichtslabors geht es jeweils um einen historischen Themenkomplex und um dessen Bezüge zur Gegenwart. Fast alle Stationen des Geschichtslabors sind interaktiv gestaltet: Drehelemente, Klappen und Schieberegler laden die Besucher:innen dazu ein, Inhalte zu entdecken, sich miteinander auszutauschen und zu Wertfragen Stellung zu nehmen. Ein ‚Labor-Heft‘ bietet vertiefende Anregungen und weitergehende Informationen.
Das Entdecken
Aufsuchende
Geschichtsarbeit
Das Geschichtslabor wechselt seit dem Frühjahr 2021 alle paar Wochen seinen Standort. So erreicht es viele Menschen – ob in Schulen, Bibliotheken, Museen oder anderen Bildungseinrichtungen. Wo Sie das Labor aktuell besuchen können und wohin es als nächstes wandert, können Sie im Tourplan nachlesen.
Variable Nutzungs-
möglichkeiten
Das Geschichtslabor lässt sich auch ohne Begleitung gut erkunden. Je nach Zeit und Interesse kann das ‚Labor-Heft‘ dabei Unterstützung bieten. Lehrkräften und anderen Multiplikator:innen bieten wir in unserem Leitfaden Hinweise und Kopiervorlagen für ein selbstständiges Arbeiten in Kleingruppen.
Weitere Standorte
Sie möchten, dass das Geschichtslabor zu Ihnen kommt? Oder Sie kennen weitere Räumlichkeiten, in denen wir unser mobiles Geschichtslabor aufstellen und viele junge Menschen erreichen können? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Der Rahmen
Das Projekt ‚Mobiles Geschichtslabor‘ ist eines von deutschlandweit 29 Formaten zur NS-Geschichte, die für das Bundesprogramm ‚Jugend erinnert‘ ausgewählt wurden. In diesem Rahmen fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) innovative und modellhafte Bildungsprojekte in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren.
Ich finde das Format sehr gut, vor allem die Mischung aus Geschichte und Gegenwart. Viele Menschen wissen nicht, was sie die NS-Geschichte heute noch anzugehen hat. Das Labor ist ein super Gegenbeispiel hierfür. Ich finde es gut, wenn man mit Mitschülern durchgeht, die man noch nicht so kennt und mit ihnen ins Diskutieren kommt.
Chia, 15 Jahre