Eine heterogene Gruppe von Menschen erkundet eine interaktive Museumsausstellung, liest Anzeigen, macht sich Notizen und sieht sich Materialien zur Geschichte an. Eine Person sitzt im Rollstuhl, während andere stehen, sich unterhalten oder Fotos mit ihren Handys machen.

Das Format

Unser interaktives Geschichtslabor ‚Wo fängt Unrecht an?‘ richtet sich vor allem an junge Menschen, aber es bietet auch älteren Menschen wertvolle Informationen und Anregungen. Ausgehend von der Geschichte des frühen Konzentrationslagers Kislau, können sich die Besucher:innen an acht Doppelstationen mit den Unterschieden zwischen Rechtsstaat und Unrechtsstaat, Demokratie und Diktatur auseinandersetzen.

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Ein Ausstellungsraum des Museums mit Schautafeln mit deutschen Texten über Recht und Demokratie, die auf Holzständern angeordnet sind. Der Boden ist aus Holz und der Raum ist mit großen Fenstern und gewölbten Türen gut beleuchtet.

Unsere nächsten Standorte

Einzelbesucher:innen können das Geschichtslabor während der Öffnungszeiten des jeweiligen Einrichtungsorts ohne vorherige Anmeldung nutzen. Gruppenbesuche sollten vorab über unser Buchungstool angemeldet werden.

Hier buchen
  • Fabienne (Bitz) – 24. Februar bis 27. März 2026
  • Lernort (Kislau e. V.)
  • Schloss (Bruchsal) – 1. Juni bis 13. September 2026

Das Konzept

Woran denken Sie, wenn Sie das Wort ‚Labor‘ hören? Vielleicht an Menschen in weißen Kitteln, die Glaskolben mit dampfenden Flüssigkeiten schwenken? All das sucht man in unserem mobilen Geschichtslabor vergeblich. Getreu unserem Motto ‚Geschichte begreifen – Demokratie erleben‘ können Jugendliche und junge Erwachsene aber auch in unserem Labor vermeintliche Wahrheiten hinterfragen und Theorien über Vergangenheit und Gegenwart auf den Prüfstand stellen. 

An den acht Doppelstationen des Geschichtslabors geht es jeweils um einen historischen Themenkomplex und um dessen Bezüge zur Gegenwart. Fast alle Stationen des Geschichtslabors sind interaktiv gestaltet: Drehelemente, Klappen und Schieberegler laden die Besucher:innen dazu ein, Inhalte zu entdecken, sich miteinander auszutauschen und zu Wertfragen Stellung zu nehmen. Ein ‚Labor-Heft‘ bietet vertiefende Anregungen und weitergehende Informationen. 

Das Entdecken

Das Geschichtslabor wechselt seit dem Frühjahr 2021 alle paar Wochen seinen Standort. So erreicht es viele Menschen – ob in Schulen, Bibliotheken, Museen oder anderen Bildungseinrichtungen. Wo Sie das Labor aktuell besuchen können und wohin es als nächstes wandert, können Sie im Tourplan nachlesen.  

Das Geschichtslabor lässt sich auch ohne Begleitung gut erkunden. Je nach Zeit und Interesse kann das ‚Labor-Heft‘ dabei Unterstützung bieten. Lehrkräften und anderen Multiplikator:innen bieten wir in unserem Leitfaden Hinweise und Kopiervorlagen für ein selbstständiges Arbeiten in Kleingruppen. 

Labor Leitfaden Labor Leitfaden

Sie möchten, dass das Geschichtslabor zu Ihnen kommt? Oder Sie kennen weitere Räumlichkeiten, in denen wir unser mobiles Geschichtslabor aufstellen und viele junge Menschen erreichen können? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf! 

Info-Faltblatt Geschichtslabor Info-Faltblatt Geschichtslabor

Der Rahmen

Das Projekt ‚Mobiles Geschichtslabor‘ ist eines von deutschlandweit 29 Formaten zur NS-Geschichte, die für das Bundesprogramm ‚Jugend erinnert‘ ausgewählt wurden. In diesem Rahmen fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) innovative und modellhafte Bildungsprojekte in NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren.  

Chia, 15 Jahre

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