Eine Schwarz-Weiß-Illustration von Filmstreifen, die Szenen zeigen, in denen Menschen debattieren, sich die Hände schütteln, vor Publikum sprechen und Reden in einem formellen Rahmen halten.

Das Format

Falls Ihre Schüler:innen die Quiz online bearbeiten, wird ihnen gleich angezeigt, ob sie Fragen korrekt beantwortet haben oder wie mögliche richtige Antworten aussehen könnten. Anschließend können sie ihre Ergebnisse als PDF-Datei abspeichern und diese gegebenfalls versenden. Das Portal ist für die mobile Ansiche optimiert, dennoch empfiehlt sich die Nutzung eines Tablets oder größeren Geräten.

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Verfügbare Motion Comics im Überblick

Eine Kohlrübe als Kriegsdenkmal

Emil kämpft für Frieden und Gerechtigkeit 

Seit 1919 versucht der Statistikdozent Emil Julius Gumbel, die Öffentlichkeit anhand harter Fakten darüber aufzuklären, dass die deutsche Justiz auf dem rechten Auge blind ist. An seinem Wirkungsort Heidelberg wird er deshalb über Jahre hinweg ausgegrenzt, beleidigt und bedroht. Gumbel weicht aber erst, als die Universität ihm 1932 die Lehrbefugnis entzieht – und rettet sich nach Frankreich.

„… dieser Feind steht rechts!“ 


Joseph ringt um den Erhalt der Republik

In seiner Funktion als Reichskanzler zeigt der Freiburger Zentrumspolitiker Joseph Wirth in der Weimarer Republik politisch Flagge. Dass der jungen deutschen Demokratie vor allem vom rechten Rand Gefahr droht, ist ihm bewusst. Nach dem Mord an Außenminister Walther Rathenau spricht er im Reichstag Klartext und ergreift Maßnahmen zum Schutz der Republik.

‚Judenknechte‘ contra Nazis


Jakob zeigt Zivilcourage

Seit die Nazis im Herbst 1930 ins Mannheimer Stadtparlament eingezogen sind, ist dort eine geordnete politische Arbeit kaum noch möglich. Als der SPD-Stadtrat Jakob Trumpfheller einen NSDAP-Mann zur Rede stellen will, provoziert dieser eine wüste Prügelei. Vor Gericht erhalten die beteiligten Sozialdemokraten deutlich härtere Strafen als die nationalsozialistischen Angreifer.

Randale in der Redaktion

Überschrift

Nachdem der Freiburger SPD-Landtagsabgeordnete Christian Daniel Nussbaum am März 1933 in vermeintlicher Notwehr zwei Polizisten erschossen hat, werden Kommunisten und Sozialdemokraten in Baden brutal verfolgt. Die Journalistin Käthe Vordtriede (1891–1964) muss mit ansehen, wie SA-Leute gemeinsam mit einem pöbelnden Mob gewaltsam in ihre Redaktionsräume eindringen und sie verwüsten.

Schändliche Schaufahrt ins KZ

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Als langjähriger Innenminister des Landes Baden hat sich Adam Remmele (1877–1951) unerschrocken den Extremisten aller Lager entgegengestellt. Die badischen Nazis sehen daher in ihm ihren Hauptfeind. Gemeinsam mit sechs weiteren bekannten Sozialdemokraten wird Remmele am 16. Mai 1933 im Rahmen einer erniedrigenden ‚Schaufahrt‘ vom Karlsruher Bezirksgefängnis in das kurz zuvor errichtete KZ Kislau verschleppt.

Wortloses Widerstehen im KZ

Im Frühjahr 1933 wird der Freiburger Kommunist Kurt Hilbig ins südbadische KZ Ankenbuck verschleppt. Als er dort erfährt, dass die KPD-Politikerin Clara Zetkin im Exil gestorben ist, organisiert er eine Gedenkminute. Seine Aktion wird verraten – mit drastischen Folgen: Hilbig wird mit verschärftem Arrest belegt und von sadistischen KZ-Wärtern halbtot geprügelt.

Ein Pfarrer mit Prinzipien

Augustin Kast, der katholische Stadtpfarrer von Ettlingen, verweigert sich nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten konsequent der ‚Gleichschaltung‘. Er wird deshalb angepöbelt und von den Nazis aus der Stadt vertrieben. Nur kurz darf er zurückkehren, dann versetzt ihn der Erzbischof in den kleinen Ort Weiler am Bodensee. Auch dort wird er von der Gestapo bespitzelt.

Streng geheim und sehr gefährlich

Der 16-jährige Elektrikerlehrling Eugen Kern schmuggelt nach der NS-‚Machtergreifung‘ als Fahrradkurier illegale SPD-Schriften von einer zentralen Verteilstelle in Mannheim nach Karlsruhe. Im Herbst 1934 wird er jedoch verraten und kommt ins Gefängnis. In der Haft hält Eugen dem Druck und den Drohungen nicht stand und verrät die Namen von Mitstreitern. Dafür schämt er sich sehr.

Mutig, standhaft, glaubensstark

Als langjährig aktiver Demokrat ist der Karlsruher Jugendpfarrer Heinz Kappes in der NS-Zeit vielfältigen Verfolgungen ausgesetzt. Wegen seiner Loyalität zu dem im KZ Kislau inhaftierten früheren badischen Regierungschef Adam Remmele wird er beinahe selbst ins KZ verschleppt. 1936 sieht er sich schließlich gezwungen, mit seiner Frau und seinen vier Kindern nach Palästina auszuwandern.

Ein Kirchenmann als ‚Staatsfeind‘

In Plankstadt geraten Mitglieder der katholischen Gemeinde St. Nikolaus immer wieder mit den Nationalsozialisten in Konflikt. Nach einer regimekritischen Predigt wird der Priester Franz Stattelmann 1935 ins Konzentrationslager Kislau verschleppt. Nur dank der Fürsprache des Erzbischofs kommt er nach sechs Wochen wieder frei. Wenig später muss er für ein halbes Jahr ins Gefängnis.

Eine Jugendliche im Widerstand

Als junges Mädchen schmuggelt Anna Denz in den 1930er Jahren gemeinsam mit ihren Eltern Schriften der Zeugen Jehovas aus der nahen Schweiz in ihre Heimatstadt Lörrach. 1938 wird die Familie erwischt, Vater und Mutter werden verhaftet. Dank der Hilfe von Glaubensgenoss:innen kann Anna in die Schweiz fliehen. Ihre Eltern kommen in Konzentrationslagern ums Leben.

Ein stadtbekannter ‚Judenfreund‘

Der evangelische Heidelberger Stadtpfarrer Hermann Maas hat sich schon vor 1933 für die Republik und gegen den zunehmenden Antisemitismus engagiert. In der NS-Zeit baut er mit anderen Glaubensgenoss:innen ein Fluchthilfe-Netzwerk für Menschen auf, die von den Nazis rassistisch verfolgt werden. 1944 wird er wegen dieser Aktivitäten in ein Arbeitslager verschleppt. Nach dem Krieg kehrt er nach Heidelberg zurück.

Mit Flugblättern gegen das NS-Regime

Der Freiburger Philosophiestudent Heinz Bollinger lässt sich Ende 1942 von seinem Freund Willi Graf dafür gewinnen, Flugblätter der ‚Weißen Rose‘ zu vervielfältigen und zu verbreiten. Nachdem Graf und die Geschwister Scholl verhaftet worden sind, gerät auch Bollinger ins Visier der Verfolgungsbehörden und wird zu einer Zuchthausstrafe verurteilt. Bei Kriegsende 1945 kommt er frei.

Das Team

Die akribischen Hintergrund- und Detailrecherchen für unsere Motion Comics sowie die Erstellung der prägnanten Audio-Texte leisten wir selbst. Für alle anderen Arbeiten, die bei der Produktion anfallen, holen wir uns tatkräftige Unterstützung durch externe Fachleute: 
 
Die freiberuflich tätige Illustratorin Katja Reichert liefert die eindrücklichen Storyboards sowie die charakteristischen Reinzeichnungen. Im Karlsruher Tonstudio ‚The Kitchen‘ sorgt eine Crew um Andreas Köhler für eine professionelle akustische Umsetzung, und der Cutter Thilo Brethauer fügt Bild und Ton zu einem runden Ganzen zusammen.  

Unsere Unterstützer:innen

Die Arbeiten unserer bewährten Projektpartner, Sprecherhonorare und Sozialabgaben müssen wir in der Regel aus Spenden finanzieren. Umso mehr Dank gebührt den Unterstützer:innen, die uns die Produktion weiterer Motion Comics ermöglicht haben:

  • ALBA Baugenossenschaft eG
  • BBBank Karlsruhe
  • Erzdiözese Freiburg
  • Gemeinde Plankstadt
  • Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe
  • Seelsorgeeinheit Schwetzingen
  • Stadtwerke Ettlingen GmbH
  • Universität Heidelberg
  • Volksbank Stiftung Karlsruhe
  • sowie zahlreiche Privatpersonen

S. Mustermann, 16 Jahre

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